Hochschule der Künste Bern

Die Atelierräume der HKB an der Fellerstrasse in Bümpliz Nord sind weitgehend hindernisfrei zugänglich.© Hochschule der Künste Bern
Località: Bern und Biel
Membro della rete: dal 2025
Partenariato: 2016 - 2019 / 2020 - 2024
Sito internet: www.hkb.bfh.ch
Die HKB hat als erste Schweizer Kunsthochschule gezielt Schritte unternommen, um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu stärken und gehörte 2017 zu den ersten Labelträger*innen von Kultur inklusiv. Seither ist ein breit abgestütztes Netzwerk entstanden – innerhalb der Hochschule, im Austausch mit anderen Hochschulen (u. a. im Rahmen des Netzwerks Studium & Behinderung) sowie mit inklusiv arbeitenden Kulturinstitutionen.
Hochschule der Künste Bern
Die Hochschule der Künste Bern (HKB) ist Teil der Berner Fachhochschule und vereint Lehre, Forschung und Weiterbildung in den Bereichen Musik, Theater, Literatur, Design, Kunst, Konservierung und Restaurierung sowie im transdisziplinären Y Institut. Aktuell bildet sie rund 1500 Studierende an 10 Standorten in Bern und Biel aus. Die HKB zeichnet sich durch eine stark individualisierte Lehre und ein interdisziplinäres Kunstverständnis aus. Als Ideenwerkstatt trägt die HKB mit kreativem Wissen zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen bei.
Offerta culturale
Inklusion ist in den meisten Studiengängen regelmässig Teil des Curriculums. Auch in der Weiterbildung wurden verschiedene Angebote mit Schwerpunkt Inklusion entwickelt, aktuell z.B. der CAS Performing Arts and Inclusion in Kooperation mit der SUPSI.
Accesso ai contenuti
Die Stärkung der gesellschaftlichen Verantwortung war ein zentrales Entwicklungsziel der HKB bis 2025 und wird weitergeführt. Die Fachstelle Chancengleichheit und Inklusion berät Studierende und Mitarbeitende, entwickelt neue Formate und setzt konkrete Massnahmen um – etwa zur Barrierefreiheit an allen Standorten, zur Planung von Höranlagen oder zur Organisation von Zugangshilfen bei Veranstaltungen. Chancengleichheit soll zum Beispiel mittels Nachteilsausgleich bei Eignungsprüfungen und Leistungsnachweisen erzielt werden. Geplant sind zudem Weg- und Standortbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen und die Bereitstellung ausgesuchter Inhalte in einfacher Sprache.
Accessibilità architettonica
Bei der Planung des Erweiterungsbaus Fellerstrasse (2028) und des Campus Bern (ca. 2032) soll die Barrierefreiheit konsequent mitgedacht werden.
Offerte di lavoro
Bei der Anstellung von Mitarbeitenden mit Behinderungen sieht die HKB noch Verbesserungspotenzial. Es gilt insbesondere, den Zugang zu Lehre, Forschung und Verwaltung gezielt weiter zu öffnen.Mögliche Massnahmen umfassen unter anderem inklusive und transparente Stellenausschreibungen sowie eine aktive Suche nach geeigneten Kandidat*innen ausserhalb etablierter akademischer Netzwerke. Ebenso zentral ist die Schaffung fairer Arbeitsbedingungen, die unterschiedlichen Lebensrealitäten gerecht werden.
Comunicazione
Der Austausch und die Vernetzung mit Bildungs- und Kulturinstitutionen im Bereich Inklusion sollen langfristig institutionalisiert und die barrierefreie Kommunikation auf der Webseite der HKB erweitert werden.
Frühere Beiträge
Statement zur Einführung der "Charta zur Kulturellen Inklusion" 2020
«Pflege der Vielfalt, hohe Aufmerksamkeit, breitgefächertes Interesse und Respekt für die Leistungen anderer sind wichtige Koordinaten, gerade für das vieldimensionale Universum einer Kunsthochschule: Inklusion ist vor diesem Hintergrund eigentlich eine kulturelle Selbstverständlichkeit, allerdings eine derjenigen Selbstverständlichkeiten, um die wir uns regelmässig bemühen müssen und wollen.»
Stefan Wülfert, Vizedirektor HKB

