Creaviva

Eine Frau zeigt ein Bild und erklärt etwas. Das Bild ist blau. Kinder und Erwachsene stehen um einen Tisch. Viele lächeln. Ein Kind schaut in die Kamera.

Durch das Angebot des Creaviva entdecken Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam die Kunst von Paul Klee. © Creaviva / David Niederhauser

Località: Bern
Membro della rete: dal 2025
Partenariato: 2016 - 2019 / 2020-2023
Sito internet: www.creaviva-zpk.org/de

Das Creaviva steht für gelebte Inklusion und verfügt über einen eindrücklichen Erfahrungsschatz in der Kultur- und Kunstvermittlung für und mit Menschen mit Behinderungen. Das Pionierprojekt «Klee ohne Barrieren» (2009–2016) entwickelte sinnlich erfahrbare Zugänge zur Kunst. Im Folgeprojekt «Hand in Hand» (2019–2023) entstanden Arbeitsverhältnisse für Kunstschaffende mit Behinderungen, die seither im Vermittlungsteam mitwirken. Darauf aufbauend entwickelt das Creaviva seine inklusive Praxis weiter und verankert Inklusion schrittweise als selbstverständlichen Bestandteil des gesamten institutionellen Handelns.

Creaviva

Das Kompetenzzentrum für interaktive Kunstvermittlung im Zentrum Paul Klee ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Kunst durch eigenes Erleben und Gestalten praktisch zu erfahren. In interaktiven Ausstellungen, Workshops und Offenen Ateliers erhalten Menschen mit und ohne Behinderungen einen selbstverständlichen Zugang zu Kunst und Kreativität und lassen sich dabei in den von Renzo Piano entworfenen Atelierräumen durch Paul Klees Werk und Leben inspirieren.

Offerta culturale

Die Angebote im Creaviva sind so konzipiert, dass sie unterschiedliche Zugangsbedürfnisse berücksichtigen und mehrere Sinne ansprechen. Formate, Materialien und Vermittlungsmethoden werden flexibel angepasst, um eine möglichst selbstständige und gleichwertige Teilnahme zu ermöglichen. Menschen mit Behinderungen sind dabei als Mitarbeitende im Vermittlungsteam tätig und prägen die Angebote fachlich mit.

Accesso ai contenuti

Das Creaviva setzt für die Angebote in den Ateliers Gestaltungsmethoden und Tools ein, die möglichst barrierefrei funktionieren. Wo nötig und sinnvoll kommen einfache Alternativen zum Einsatz. Die Inhalte der frei zugänglichen Interaktiven Ausstellung sind verständlich aufbereitet und mehrsinnig erfahrbar. Ihre Zugänglichkeit wird kontinuierlich überprüft und im Rahmen der Weiterentwicklung schrittweise verbessert. Künftig sollen dabei die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen verstärkt einbezogen werden.

Offerte di lavoro

Mit dem Projekt «Hand in Hand» hat das Creaviva die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderungen im regulären Betrieb gezielt gestärkt und Inklusion in bestehenden Arbeitsbereichen verankert. Daraus entstanden konkrete und langfristige Arbeitsverhältnisse mit Menschen mit Behinderungen, die heute das institutionelle Profil mitprägen und eine Grundlage für den weiteren Ausbau inklusiver Arbeitsstrukturen bilden.

Comunicazione

Zentrale Informationen zu Angeboten und Besuch sind auf der Website zugänglich aufbereitet. Gleichzeitig sieht das Creaviva in diesem Bereich weiteres Entwicklungspotenzial und arbeitet daran, seine Kommunikationsmittel sowohl online wie offline schrittweise barrierefreier, klarer strukturiert und für unterschiedliche Bedürfnisse noch besser zugänglich zu gestalten.


Statement zur Einführung der "Charta zur Kulturellen Inklusion" 2020

«Eine engagierte Charta für inklusive Kultur und zur kulturellen Inklusion braucht es heute, damit unsere Kinder einmal keine Charta mehr brauchen.»
Urs Rietmann, Leiter Creaviva im Zentrum Paul Klee

Einfache Sprache und Leichte Sprache im Museum

Ein Zeichen an die sogenannt Normalen

Kindermuseum Creaviva, Bern

Das Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee und das Zentrum Paul Klee in Bern haben als erste Schweizer Museen umfassende Kommunikationsprodukte in einfacher oder Leichter Sprache erarbeitet: Informationstexte, Ausstellungsbroschüren, Audioguides, Tandem-Führungen und einen Newsletter. Warum einzelne Angebote wieder verworfen wurden und andere weiterentwickelt, an wen sich Leichte Sprache und einfache Sprache richtet und wie Betroffene noch besser erreicht werden sollen.

Interview (2016)

Kindermuseum Creaviva, Bern

Interview zum Handlungsfeld (1) Kulturelles Angebot: Sara Stocker, Projektleiterin der beiden Pionierprojekte «Klee ohne Barrieren» (2009-2016) und «Kunst ohne Barrieren» (2013-2016) des Kindermuseums Creaviva, erzählt von den gesammelten Erfahrungen in der inklusiven Kunst- und Kulturvermittlung und erläutert die Anforderungen und den Mehrwert barrierefreier Museen.

Porträt (2016)

Kindermuseum Creaviva, Bern

Das Kindermuseum Creaviva als Labelträger im Porträt mit Schwerpunkt auf Handlungsfeld (1) Kulturelles Angebot, Handlungsfeld (4) Arbeitsangebote und Handlungsfeld (5) Kommunikation.   

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